Galgovermittlung

Mario - tapferer, wundervoller, unsagbar liebenswerter und lebensbehahender Galgobub

 
mario-windhunde-in-not Gisela Mehnert erzählt Marios Geschichte:

Mario war in der Perrera Gesser in Cadiz. Nach Rücksprache mit mir hat ihn der Verein PRODEAN in Cadiz herausgeholt, bevor er umgebracht wurde. Er musste dann sofort stationär in einer Tierklinik aufgenommen werden, weil er eine starke Gastroenteritis hatte und viel Blut verlor.

Dann kam er in die Tierpension, wo er nach kurzer Zeit plötzlich keine Kontrolle über seine Hinterbeine mehr hatte.  Er musste wochenlang liegend in seiner Box verbringen und  wurde zunächst mit entzündungshemmenden Präparaten behandelt, jedoch ohne sichtbares Resultat. Da man nicht mehr weiter wusste, wurde er nach Madrid geschickt, wo er zunächst geröntgt wurde, wobei jedoch keine Schäden an der Wirbelsäule festgestellt wurden. Bei der anschliessenden Kernspinaufnahme jedoch wurde sichtbar, dass Rückenmark ausgetreten war.

 

Die Prognose für eine Besserung des Zustandes war sehr zurückhaltend, zumal man weder in dem Institut, in dem die Kernspinuntersuchung durchgefuehrt wurde,  noch in der Klinik jemals einen ähnlich gelagerten Fall hatte. Er wurde also am 14. Juli 08 operiert. Er uberstand die OP gut, wir machten nach Anweisung des Arztes Reha-Übungen mit ihm und knapp zwei Wochen später machte er die ersten zaghaften Versuche, ohne Hilfe aufzustehen. Vor 1 Woche konnte er erstmals einige Schritte gehen und gestern ging er ein wenig im Garten spazieren, unsicher zwar, aber ganz allein. Heute, am 3. August, bewegt er sich bereits selbständig in Garten und Haus, wann immer ihm danach ist. Das ist ein kleines Wunder und wir sind alle glücklich und erleichtert, dass er eine Zukunft hat.

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mario-galgo-in-not Grund seines Problems waren nach allen Untersuchungen Mikroinfarkte, ausgelöst durch eine Filarienerkrankung. Diese Krankheit war zwar bereits in Cadiz festgestellt und auch behandelt worden, aber anscheinend war er schon längere Zeit erkrankt und die Behandlung kam zu spät. Wir haben festgestellt, dass er noch immer okkulte Filarien hat und werden ihn in Kürze mit Spritzen behandeln.

Mario ist ein sanfter, liebevoller Hund. Er geniesst es sichtbar nach einem Leben voller Entbehrungen und auch Leiden, sich geliebt und umsorgt zu fühlen und gibt alle Zuneigung hundertfach zurück!

Er mag es, mit den anderen Hunden zusammen zu sein. Er will unbedingt leben, das ist, was er immer signalisiert. Er ist sehr aufmerksam, beobachtet ständig, was um ihn herum vor sich geht und fühlt sich geborgen. Streicheleinheiten sind für ihn sehr wichtig, oftmals ruft er uns, damit wir uns ihm widmen sollen. Es ist eine Freude, ihn um sich zu haben und seine Fortschritte zu sehen. Es fällt auch auf, wie wichtig es für ihn ist, immer unabhängiger zu werden.

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